Starthilfe bei der nutzer­zentrierten Ausrichtung eines globalen Gro├č­handels­riesen

Als die METRO AG 2015 eine umfassende Digitalisierungsinitative startete, war UX&I von Anfang an mit dabei. Aus einem klar definierten Projektauftrag wurde eine ├╝bergreifende, strategische Zusammenarbeit. Am Ende der f├╝r uns sch├Ânste Erfolg: Wir wurden ├╝berfl├╝ssig.

UX-Beratung f├╝r METRO.digital
Christian M├Âbus, Domain Owner / Team Lead UX, METRO.digital
Logo METRO.digital

"UX&I war f├╝r uns seit den Anf├Ąngen ein kompetenter und zuverl├Ąssiger Partner und half uns aktiv durch die sehr gute Fach- und Methodenkompetenz bei der erfolgreichen Konzeption und Aufbau des zentralen METRO UX Style Guides. Zudem waren die UX&I-Mitarbeiter*innen immer wertvolle und gesch├Ątzte Mitglieder verschiedener Produktteams ÔÇô auch aufgrund der sehr transparenten und kollegialen Zusammenarbeit auf Augenh├Âhe."

Christian M├Âbus, Domain Owner / Team Lead UX, METRO.digital

Digital Readiness als gro├čes Ziel

Die METRO AG hatte sich eine fast un├╝berschaubare Aufgabe vorgenommen: Digital Readiness und agile Transformation eines 50-j├Ąhrigen, weltweit aufgestellten Gro├čhandelskonzerns mit zehntausenden von Mitarbeitern. Aus Papierprozessen sollten digitale Prozesse werden. Die Ausgangslage: komplexe IT-Landschaften und -Altlasten, handgestrickte L├Âsungen, Wildwuchs. Dazu kam der Anspruch, die IT zwar zu zentralisieren, dies jedoch ohne Druck von oben. Statt standardisierter Roll-outs sollten die L├Âsungen von den L├Ąndern selbst aktiviert werden. Entsprechend attraktiv und nutzerfreundlich mussten sie sein.

Das A und O f├╝r METRO Systems war die konsistente und zielf├╝hrende Nutzerf├╝hrung und eine angenehme User Experience. Kein Pappenstiel bei ├╝ber 700 teils externen Entwickler*innen.

Das UX-Ziel von METRO Systems

Die METRO User Experience muss Spa├č machen, sie muss ├╝bergangslos, einfach und pers├Ânlich bzw. personalisiert sein und sie muss durch gutes Design und UI/UX begeistern. Oder wie UXler sagen: Alle Touchpoints bieten eine angenehme und konsistente Nutzererfahrung ÔÇô durch hochqualitative Interfaces und den klaren Fokus auf Nutzerbed├╝rfnissen statt auf Businessanforderungen.

Neukunden­registrierung schnell, einfach und 100 % digital

Wir konnten bei dem initialen Projekt beweisen, dass wir nicht mit Buzzwords schmei├čen, sondern erstmal anpacken und zeigen, was wir k├Ânnen.┬áAus der operativen St├Ąrke heraus wurden wir in strategische Themen einbezogen und ├╝bernahmen bald eine begleitende, ├╝bergreifende UX-Funktion im Wechselspiel aus Delivery und Discovery.

Wir berieten Teams in allen Facetten nutzerzentrierter Entwicklung und realisierten gemeinsam sowohl Nutzeroberfl├Ąchen f├╝r Kunden als auch f├╝r Mitarbeiter. Dazu z├Ąhlten eine digitale Karte, ein Stammdatenmanagement f├╝r Mitarbeiter und ein Self-Service-System f├╝r Gro├čkunden.

METRO

Meilenstein: die Gr├╝ndung eines UX Hubs

Auf Basis eines zun├Ąchst statischen digitalen Style Guides setzten wir gemeinsam mit der langsam wachsenden Design- und UX-Community erste kollaborativ erarbeitete Designsysteme auf und etablierten eine erste echte REACT Pattern Library mit storybook. Gleichzeitig halfen wir, UX Thinking im Unternehmen zu verfestigen und den agilen Kulturwandel mit voranzutreiben. Wir leiteten kollaborative Workshops mit unterschiedlichen Teams, l├Âsten Schnittaufgaben und geh├Ârten zu den Initiatoren einer UX-Gilde, welche schlie├člich in ein dezidiertes internes UX-Team ├╝berging.

UX-Schulungen von UX&I bei METRO.digital

Kollaboration auf Augenh├Âhe

Ein Pluspunkt in der Zusammenarbeit war, dass wir gleich zu Beginn der Digitalisierungsoffensive mit an Bord und auch vor Ort waren. Alle UX&I-Mitarbeiter*innen haben sich vom ersten Projekt an so verhalten, als w├Ąren wir selbst Angestellte der METRO Systems ÔÇô mit allem, was dazugeh├Ârt. Wir haben interne Messen begleitet, Guerilla Testing eingef├╝hrt und dem Konzern geholfen, aus der eigenen Box herauszukommen. Wir stellten unbequeme Fragen und gaben uns nie mit Gegebenheiten ab, f├╝r die es eine bessere L├Âsung gab. Daraus ist ein enges und vertrauensvolles Verh├Ąltnis entstanden, das der Arbeit Schubkraft verlieh.

Nina Souris, Senior User Experience Lead bei UX&I in D├╝sseldorf

"Ich bin wirklich stolz auf den echten, nachhaltigen Impact, den wir als Menschen leisten konnten. Es war eine Bereicherung, die Transformation unseres Kunden live mitzuerleben und ein St├╝ck mit voranzutreiben. Mit gemeinschaftlicher Beharrlichkeit auf hohe Entwicklungs- und Gestaltungsqualit├Ąt, stetigen Nutzertests und einem sehr hingebungsvollen Team etablierten wir mit den Kollegen von METRO Systems und codecentric nicht nur konzern├╝bergreifende Standards sondern auch eine tolle Arbeitsatmosph├Ąre."

Nina Souris, Senior UX-Lead, UX&I

UX-Enablement als gr├Â├čter Erfolg

Besonders gl├╝cklich sind wir mit dem Verlauf unseres Einsatzes: Aus einer fest abgesteckten Aufgabe entstand eine umfassende Funktion, durch welche wir die UX-Power im Unternehmen mit aufbauen konnten. Wir folgten den vier Phasen der Teamdynamik nach Bruce Tuckman.

  • Learning & Forming: Die anstehenden Aufgaben werden in Vertikale geschnitten, UX&I unterst├╝tzt innerhalb der Teams.

  • Storming: UX-Ressourcen arbeiten als Schnittstelle gemischter Produktteams.

  • Norming: Eine UX-Gilde wird gegr├╝ndet.

  • Performing: UX-Aufgaben werden von eigenem internen UX-Team ├╝bernommen.

Unser Einsatz gipfelte in der Gr├╝ndung eines eigenen UX-Teams durch die METRO Systems. Wir wurden (fast) nicht mehr gebraucht: f├╝r uns der beste Beweis, dass wir unsere Arbeit gut gemacht haben. Heute werden wir bei der METRO.digital f├╝r punktuelle Experteneins├Ątze hinzugezogen ÔÇô aktuell f├╝r die Datenvisualisierung f├╝r Gro├čkunden.

UX-Hub und Kultur in einem Konzern aufbauen am Beispiel von der METRO
Patrick Oselka, UX-Beratung UX&I D├╝sseldorf, Hamburg, M├╝nchen und Berlin

Packen wir's an

Patrick Oselka, Gesch├Ąftsf├╝hrer

Wir helfen bei der Ideenfindung, beraten bei verzwickten UX-Problemen, bef├Ąhigen Teams nutzerzentrierte Produkte zu bauen und unterst├╝tzen bei der Etablierung interner UX-Abteilungen.